Vom Esel zum Ochsen
Nachdem vor zwei Jahren die ersten Zweifel kamen, ob ich noch zur Generation Backpacker gehöre, habe ich im Frühjahr die rückenfreundliche Entscheidung getroffen vom Esel zum Ochsen umzusatteln.
Wie kompatibel das mit Umsteigezeiten und Treppen ist, wird sich zeigen. Auf dem Bild schaut es schon mal entspannter aus.
Apropos entspannter. Eine der Übungen an der ich immernoch scheitere, ist es entspannt in den Urlaub zu starten. Warum ist man/frau da nicht gelassener. Gut die Erfahrungen mit der Bahn, tragen ihren Teil dazu bei... Allerdings erinnere ich mich noch gut daran im Jahr 1994 bei einem Streik für 10 Stunden in Paris hängengeblieben zu sein und das mit nur 30 Francs - in Vorhandyzeiten... solche Abenteuer kann man dank Handy, Kreditkarte und Co in Zentraleuropa heute wohl kaum mehr erleben. Ich hatte übrigens richtig spannende Gespräche... und möchte den Tag im Rückblick nicht missen. Eine Müslischüssel erinnert mich daran, die ich mir für 20 Franc geleistet habe, da mein Geld ja eh für nichts Vernünftiges reichte. Die restlichen 10 Franc gingen für eine Telefonkarte drauf, damit ich meine Schwester, die in La Rochelle auf mich wartete informieren konnte, dass ich mich um 11 Stunden verspäte....



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